Patient-specific model of adipose-brain axis dysregulation in SPG11 hereditary spastic paraplegias

Martin Regensburger, MD and Tatyana Pismenyuk, MSc
Department of Stem Cell Biology (Head: Prof. Dr. Beate Winner), Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Erlangen, Germany

Projektzusammenfassung
Die sogenannten Adipozytokine sind verschiedene Hormone, die von Fettgewebe produziert werden und Informationen über Energiereserven des Körpers an das Gehirn zurückmelden. Es mehren sich Hinweise, dass Adipozytokine auch eine Rolle bei degenerativen Erkrankungen des Nervensystems spielen, wie z.B. bei der Alzheimer-Erkrankung oder der multiplen Sklerose. Unsere vorläufigen Ergebnisse deuten auf Veränderungen der Adipozytokine auch bei der hereditären spastischen Paraplegie, die durch Mutationen im SPG11-Gen verursacht wird, hin. Unsere Hypothese lautet daher, dass eine veränderte Wirkung der Adipozytokine bei der SPG11 zum Untergang der Nervenzellen beiträgt. Daher analysieren wir in diesem Projekt, ob Adipozytokine eine positive Wirkung auf Nervenzellen haben, die wir aus Hautzellen von SPG11-Patienten gewonnen haben.

Auf dem Bild von links nach rechts: Tatyana Pismenyuk, Prof. Dr. Beate Winner, Fabian Güner, Sandra Loskarn, Tania Rizo, Dr. Martin Regensburger